Melanie Lovatt & Kerstin Meißner als Mercator Fellows zu Gast im GRK

Melanie Lovatt & Kerstin Meißner als Mercator Fellows zu Gast im GRK

Die beiden Wissenschaftlerinnen von der University of Stirling (Lovatt) und der TU Chemnitz (Meißner) bereichern das Forschungs- und Qualifizierungsprogramm von „Doing Transitions“ im Wintersemester 2021/22 mit öffentlichen Vorträgen und Workshops u.a. zum Thema Relationalität und Zeitlichkeit. Weitere Informationen finden Sie unter den jeweiligen Veranstaltungen.

Neu im Team: Das GRK begrüßt neue Post-Docs

Seit Oktober 2021 sind Dr.in Maria Keil und Dr. Kevin Stützel als wissenschaftliche Mitarbeiter*in im Graduiertenkolleg Doing Transitions beschäftigt. 

Maria Keil widmet sich am Standort Tübingen in ihrer Forschung einerseits der quantitativen Erforschung von sozialer Selektivität in der Soziologie und der Prekarisierung des akademischen Arbeitsmarktes. Andererseits verfolgt sie innerhalb des Graduiertenkollegs „Doing Transitions“ eine ethnografische Längsschnittstudie zur sozialen Positionierung und symbolischen Grenzziehungen von Jugendlichen im transitorischen Nexus von Schule, Beruf, Familie und Peers.

Kevin Stützel verfolgt am Standort Frankfurt/Main folgende Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Methodologie rekonstruktiver Sozialforschung, Männlichkeits- und Geschlechterforschung, Neonazismusforschung, Professions- und Professionalisierungsforschung, Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit.

Herzlich Willkommen im Doing Transition-Team Ihr Beiden!

Doing Transitions startet in die 2. Förderphase

Am 1. Juli 2021 startete das GRK in die 2. Förderphase, in der bis Ende 2025 weitere Dimensionen der Hervorbringung von Übergängen untersucht werden, darunter:

  • das Zusammenwirken der Übergänge mehrerer Personen (z. B., wenn der Jobwechsel eines Elternteils den Umzug der Familie und den Schulwechsel der Kinder nach sich zieht),
  • die Zeitlichkeit von Übergängen (wobei der institutionell und der subjektiv ‚richtige‘ Zeitpunkt für einen Übergang sich oft unterscheiden),
  • die Materialität von Übergängen (wenn etwa die Berufswahlsoftware der Berufsberatung den passenden Beruf vorschlägt oder Körperimplantate nicht nur Krankheiten bekämpfen, sondern auch Identitäten verändern).

Weitere Informationen zum Forschungsprogramm, Qualifzierungskonzept und den Promotions- und Post-Doc-Projekten des Graduiertenkollegs finden Sie unter ‚Forschung & Ausbildung‘ 

Ausgezeichnet: Dr. Andrea Pohling erhält Dissertationspreis

Für Ihre Arbeit zu Artikulationen Sexueller Gewalt erhielt unsere GRK-Alumna Anfang Juni 2021 den Wilhelm-Bender-Dissertationspreis. Dieser ehrt herausragende Leistungen junger Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen und wird jährlich vom Vorsitzenden der Freundesvereinigung, Prof. Dr. Wilhelm Bender, gestiftet. Der Preis ist mit 5.000,- Euro dotiert. Herzlichen Glückwunsch, liebe Andrea!

Neuerscheinungen 2021 in der Buchreihe „Reflexive Übergangsforschung – Doing Transitions“

Im März und Mai 2021 sind im Barbara Budrich Verlag innerhalb unserer Buchreihe „Reflexive Übergangsforschung – Doing Transitions“ zwei Dissertationen unserer Kollegiat*innen der ersten Kohorte erschienen:

Eva Heinrich (2021): Aus der Elternzeit zurück in die Erwerbstätigkeit. Eine praxistheoretische Studie zum Übergang in Unternehmensberatungen. Opladen: Verlag Barbara Budrich.
(https://shop.budrich.de/produkt/aus-der-elternzeit-zurueck-in-die-erwerbstaetigkeit/)

Erscheinungsdatum: 29.03.2021

Helena Müller (2021): Umzüge älterer Menschen in Mehrgenerationen-Wohnprojekte. Eine umweltpsychologische Studie. Opladen: Verlag Barbara Budrich.
(https://shop.budrich.de/produkt/aus-der-elternzeit-zurueck-in-die-erwerbstaetigkeit/)

Erscheinungsdatum: 10.05.2021

Weitere Titel der Buchreihe „Reflexive Übergangsforschung – Doing Transitions“ und eine Liste der Veröffentlichungen unserer Kollegsmitglieder finden Sie im Bereich Publikationen.

Gründung „Gleichstellungsrat des Graduiertenkollegs Doing Transitions“

Unter der Initiative der Kollegiat*innen des DFG-Graduiertenkollegs „Doing Transitions“ wurde ein standortübergreifender Gleichstellungsrat im September 2020 begründet.

Seinen Auftrag beschreiben die Mitglieder wie folgt:

Der Gleichstellungsrat versteht sich als Plattform, um Diskriminierungen entlang verschiedener Ungleichheitskategorien zu sammeln, zu diskutieren, zu reflektieren und entsprechend der Problemlagen zu agieren, um Strukturen, Prozesse und Praktiken zu verändern.

Wir sehen uns als Anlaufstelle für Anliegen aus dem Graduiertenkolleg, die Diversitäts- und Gleichstellungsthemen betreffen, wollen diese Anliegen aus dem Kolleg aufnehmen und als Mittler*innen inhaltlich bearbeiten. Wir setzen dabei innerhalb des Graduiertenkollegs auch auf diskursive Formen der Reflexion, Veränderung von Praktiken und Strukturen, auf Weiterbildungsangebote und wissenschaftliche Analysen.

Dabei verstehen wir uns zugleich als eine politisch agierende Arbeitsgruppe, die Gleichstellungsthemen auch gegenüber Hochschulen und der DFG selbst zur Sprache bringen möchte, um langfristig zu einer reflektierenden Haltung auf Prozesse beizutragen, Diskriminierungen abzubauen und eine Diversitätssensibilität zu entwickeln.

Eine persönliche Beratung können wir nicht bieten – in solchen Fällen verweisen wir jedoch auf das breite Netzwerk weiterer Angebote innerhalb und außerhalb unserer Strukturen und Hochschulen. Bei allen konkreten Fällen, die dem Gleichstellungsrat zur Bearbeitung zugetragen werden, wahren wir selbstverständlich auch Anonymität.

Aktuelle Mitglieder des Gleichstellungsrats: Jana Heer (Sprecherin), Lukas Kammerlander (stv. Sprecher), Julian Fricke, Barbara Friebertshäuser, Flora Petrik, Natascha Shalutkevich und Tamara Schwertel (Sabine Andresen und Sarah Speck als beratende Mitglieder).

Kontakt: grk-gleichstellungsrat(at)dlist.server.uni-frankfurt.de