Christina Lux

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Christina Lux studierte Religionswissenschaften, Soziologie und Gender Studies in Frankfurt am Main. Nach dem Magisterabschluss sammelte sie zunächst einige Jahre Berufserfahrung, u. a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Wien und als Projektmanagerin im Bereich Asyl & Integration einer großen NGO. Anschließend lebte sie mit ihrer Familie einige Zeit in Indonesien, um dort als Lektorin und Regionalkoordinatorin für die Robert Bosch-Stiftung an der Staatlichen Universität von Jakarta zu arbeiten.

Nach der zweiten Elternzeit widmet sie sich nun ihrer Doktorarbeit mit dem vorläufigen Arbeitstitel „Identitätskrisen von Frauen im Wandel der Zeit – Vom Begriff der Midlife-Crisis hin zur stetigen Selbstoptimierung im Erwachsenenalter und deren Auswirkungen auf Partnerschaft und Mutterrolle“.

Mit Fokus auf den performativen Charakter von Übergängen wird durch eine qualitative Forschung dargelegt, wie Frauen gegenwärtig Identitätskrisen erleben und gestalten, und wie diese Phasen in Selbstoptimierungsprozesse umgewandelt bzw. von eben solchen abgegrenzt werden. Insbesondere wird mithilfe von Interviews untersucht, wie krisenhafte bzw. als optimierungsbedürftig empfundene Lebensabschnitte im Hinblick auf die spezifischen Auswirkungen auf Partnerschaft und Mutterrolle verortet und bewertet werden.