Louka Maju Goetzke, M.A.

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Goethe-Universität Frankfurt
GRK Doing Transitions

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Louka Maju Goetzke hat einen BA in Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg absolviert, gefolgt von einem MA in Critical and Creative Analysis am Soziologie-Department der Goldsmiths University London, einem MA d’Etudes Européennes et internationales an der Université Paris 8 und einem MA in Soziokulturellen Studien an der Europa-Universität Viadrina. Forschungsinteressen sind u.a. Subjektivität, Identität, Embodiment, New Materialism, Pragmatismus und Deleuze.

Forschungsprojekt „Doing Gender Transitions“

Im Zentrum des Dissertationsvorhabens stehen individuelle Geschlechterübergänge und damit einhergehende Legitimierungs- und Normalisierungspraktiken. Geschlechtliche Übergänge werden hier nach der Theoretikerin Susan Stryker verstanden als nicht-lineare Bewegungen weg von dem bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht als nicht selbst gewähltem Ausgangsort, über sozial aufgezwängte Grenzen hinweg. Fokus des Projekts ist die Frage, welche Übergänge bei der Bewegung weg von dem bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht stattfinden und wie diese unter den gegebenen normativen und diskursiven Rahmungen sowie materiellen und institutionellen Bedingungen gestaltet werden.

Zur Beantwortung dieser Frage werden 12–15 problemzentrierte Interviews nach Logik der Grounded Theory erhoben und ausgewertet. Die Dissertation schließt damit eine Forschungslücke in der Übergangsforschung, die Geschlechterübergänge bisher nicht gesondert als Übergang im Lebenslauf betrachtet, sowie in den Trans Studies, da Geschlechterübergänge ohne ein postuliertes Davor/Danach erfasst werden. Damit tritt die Arbeit einen Schritt zurück und fragt danach, welche Übergänge bei einer Bewegung weg vom bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht überhaupt stattfinden. Zusätzlich leistet die Arbeit einen Beitrag zu übergangstheoretischen Überlegungen zur Vereindeutigung von Statusphasen, Kategorien und ihrer Entgrenzung und schafft ein Bewusstsein und sensibilisiert bezüglich entstandardisierter Verläufe von Geschlecht im Lebenslauf.

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