Luisa Bischoff

Adresse

Goethe-Universität Frankfurt
GRK Doing Transitions

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60322 Frankfurt am Main

Postadresse
Theodor-W.-Adorno-Platz 1
IKB-Gebäude, Postfach 3
60323 Frankfurt am Main

Luisa Bischoff hat Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt studiert und mit dem Master abgeschlossen. In ihrer Dissertation setzt sie sich mit dem „Übergang in die Partner*innenlosigkeit im Alter“ auseinander. Dabei interessiert sie sich besonders für den reziproken Einfluss sozialer Ungleichheiten auf diesen Übergang sowie individuelle Bewältigungsstrategien und somit die Gestaltung desselben. Mit der Betrachtung des sozialstrukturell-vermittelten Übergangs in die Partner*innenlosigkeit wird zum Graduiertenkolleg auf der Ebene der individuellen Gestaltung von familiären Übergängen im Alter beigetragen.

Forschungsprojekt

Die Zunahme der Lebenserwartung im Zuge des demografischen Wandels und der Bedeutungsverlust der Ehe beziehungsweise die Pluralisierung der Lebensformen führen in ihrer Kombination dazu, dass Menschen im Alter häufiger und zunehmend länger partner*innenlos sind. Aus einer intersektionalen Perspektive verhandelt das Promotionsprojekt den Übergang in die Partner*innenlosigkeit im Alter in Deutschland und zeigt auf, wie dieser individuell gestaltet und strukturell determiniert wird. Dabei liegt der Fokus auf dem Einfluss reziproker, sozialer Ungleichheiten auf den Übergang in die Partner*innenlosigkeit (1), sowie auf der Veränderung der basalen Gestaltung des Alltags (2) und den individuellen Gestaltungsmöglichkeiten dieses Übergangs (3). Die strukturelle Ebene wird empirisch mit der inferenzstatistischen Analyse einer quantitativen Panelstudie untersucht und die individuelle Ebene durch qualitative Leitfadeninterviews. Ziel des Projektes ist auf einer deskriptiven Ebene den Übergang in die Partner*innenlosigkeit im Alter in Deutschland darzustellen, auf einer methodologischen Ebene einen Versuch zur Anwendung des Mixed-Methods Ansatzes in der Übergangsforschung zu unternehmen und auf einer theoretischen Ebene einen Beitrag zu ungleichheitsgenerierender Intersektionalität in familiären Übergängen zu leisten.