Natascha Shalutkevich

Adresse

Goethe-Universität Frankfurt
GRK Doing Transitions

IKB Gebäude, 4. OG
Eschersheimer Landstraße 121
60323 Frankfurt am Main
shalutkevich@em.uni-frankfurt.de

Postadresse
Theodor-W.-Adorno-Platz 1
IKB-Gebäude, Postfach 3
60323 Frankfurt am Main

  • Masterstudium in Erziehungswissenschaften mit den Schwerpunkten Sprachförderung im Elementarbereich und Sozialpädagogik an der Goethe Universität Frankfurt
  • Besonderes Forschungsinteresse in der diskursanalytischen pädagogischen Forschung, aber auch im sozialpsychologischen Bereich und der Frage nach den subjektiven Aneignungs- und Modifikationspraktiken der gesellschaftlichen Wandlungsprozesse. Die praxeologische Perspektive wird durch das Interesse an psychoanalytischen Forschungsansätzen in Anlehnung an die Kritische Theorie der Frankfurter Schule ergänzt.
  • Erfahrungen mit dem „Doing-Difference“-Ansatz und der qualitativen Sozialforschung durch die Mitarbeit im Projekt „Doing-Difference mit und von U3-jährigen im inner- und außerfamiliären Bereich“, das im Rahmen der „Kleinen Genderprojekte“ vom Gleichstellungsrat und dem Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Goethe Universität Frankfurt gefördert wurde.
  • Mitarbeit am DFG-Projekt MoBiLe der Universität Koblenz Landau und dem IDeA-Zentrum Frankfurt am Main, das den Zusammenhang zwischen Mehrsprachigkeit und kognitiven Leistungen bei Grundschulkindern untersucht.
  • Deutschlandstipendiatin
  • (Pädagogische Nebentätigkeit als Vertretungslehrkraft an der Geschwister-Scholl-Grundschule in Wiesbaden)

Forschungsprojekt

Im Dissertationsprojekt wird von den drei empirischen Zugängen die Ebene der Diskursanalyse und das Lebensalter der Kindheit fokussiert. Den Untersuchungsgegenstand stellt die Schuleingangsphase als ein wichtiger institutioneller Übergang im elementarpädagogischen Bereich dar. Durch die Betrachtung verschiedener Diskurse, die beim Schuleintritt wirksam werden, soll die Verschränkung der unterschiedlichen Diskurslinien ausgemacht und im Hinblick auf die Übergangsgestaltung untersucht werden. Dabei sind sowohl die pädagogischen Anforderungen, als auch die Adressierungspraktiken an die Übergangsakteure von besonderem Forschungsinteresse. Durch die Diskursanalyse sollen zudem die vorherrschenden Normalitätsannahmen kritisch unter dem Aspekt der Reproduktion der sozialen Ungleichheit beleuchtet werden.

Lehrveranstaltungen

  • Beitrag im Lehr-Forschungsseminar „Die unbewusste (Re-)Konstruktion von Normalität in Praxis, Forschung und Theorie am Beispiel der frühen Kindheit“ an der Frankfurt University of Applied Sciences (Dr. Marian Kratz und Prof. Dr. Frank Dammasch, SoSe 2018 bis WiSe 2018/19)