Aktuelles

Neu erschienen: ZfPäd-Beiheft zur Hervorbringung von Übergängen im Lebenslauf

Das 68. Beiheft der Zeitschrift für Pädagogik (2022) versammelt unter dem Titel „Doing Transitions – die Hervorbringung von Übergängen im Lebenslauf“ Beiträge, die danach fragen, wie Übergänge im Lebenslauf in und durch ihre gesellschaftliche Gestaltung als Übergänge zustande kommen. Hierbei interessieren Praktiken unter Berücksichtigung von Institutionen, Individuen und Diskursen in unterschiedlichen Lebensaltern und in Bezug auf unterschiedliche Übergänge, auf verschiedenste Felder sozialer Praxis bzw. Lebensbereiche.

Einen Überblick über alle Beiträge und Autor*innen des Heftes gibt es hier: https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungswissenschaft/zeitschriften/zeitschrift_fuer_paedagogik.html

GRK mit Beiträgen beim DGfE-Kongress & dem WERA Focal Meeting 2022 vertreten

Mit einem eigenen Panel zur Herstellung und Verhandlung von Grenzen und Zugehörigkeiten an Übergängen (Chair: Dr.in Anna Wanka, Diskutantin: Dr.in Kerstin Meißner) sind die Mitglieder des GRK „Doing Transitions“ beim DGfE-Kongress 2022, der vom 13.-16. März 2022 pandemiebedingt im digitalen Format stattfindet, vertreten.

Das Panel findet statt am 15. März 2022, 14-16 Uhr und umfasst folgende Vorträge:

  • Elisa Thevenot & Michael Bernhard: „The messy crossings of career and national boundaries in adulthood“
  • Natascha Shalutkevich: „Diskursive Ordnungsräume. Versuch einer reflexiven Ent/grenz/ung im Forschungsprozess“
  • Flora Petrik: „Becoming Academic: Bildungsaufsteiger:innen als Grenzgänger:innen“
  • Dr. in Anna Wanka & Tabea Freutel-Funke: „Linking Ages: Eine reflexive Perspektivierung zur Konstruktion von Altersgrenzen in Kindheits- und Alternsforschung“
  • Louka Maju Goetzke: „Übergangsforschung als Grenzziehungspraktiken anhand einer Studie zu Gender Transitionen“

Weitere Infos unter: https://www.conftool.org/dgfe2022/index.php?page=browseSessions&search=doing+transitions

Des weiteren gibt es noch folgende Vorträge von Kollegiatinnen auf dem Kongress:

  • Jana Heer: „Doing Transitions Online – Übergangspraktiken (Post-)Adoleszenter fernab körperlicher Kopräsenz“ (14.03.2022, 14-16.30 Uhr)
  • Flora Petrik: „Akademiker*in Werden – Habitus und Subjektivierung im Dialog“ (16.03.2022, 9.30-11.30 Uhr)

Ebenfalls mit einem eigenen Panel ist das GRK beim WERA Focal Meeting 2022 vertreten, das vom 21.-26. April 2022 in San Diego, CA stattfindet. Titel des Panels ist: Doing Transitions: On Making and Becoming Across the Life Course (Chair: Prof.in Barbara Stauber, Prof. Andreas Walther, Dr. Kevin Stützel).

Das Panel findet statt am 21. April 2022, 11:30am to 1:00pm PDT (8:30 to 10:00pm CEST) und umfasst folgende Vorträge:

  • Dr. Kevin Stützel: „Becoming Reflexive: Understanding Transitions in the Life Course From a Relational-Educational Perspective“
  • Flora Petrik: „Becoming Academic: Working-Class Students in Austrian and German Higher Education“
  • Natascha Shalutkevich: „Making Children Become Pupils in Comparative Perspective: On Genealogies of Didactic Beliefs“
  • Elisa Thevenot: „Becoming More Sustainable? Learning Processes of Career Transitioners“
  • Lukas Kammerlander: „Becoming a Non-Breadwinner: Biographical Learning of Men in Germany Reducing Working Hours or Opting Out of Paid Work“

Weitere Infos gibt es unter: https://convention2.allacademic.com/one/aera/aera22/index.php?program_focus=view_session&selected_session_id=1921512&cmd=online_program_direct_link&sub_action=online_program

Melanie Lovatt & Kerstin Meißner als Mercator Fellows zu Gast im GRK

Die beiden Wissenschaftlerinnen von der University of Stirling (Lovatt) und der TU Chemnitz (Meißner) bereichern das Forschungs- und Qualifizierungsprogramm von „Doing Transitions“ im Wintersemester 2021/22 mit öffentlichen Vorträgen und Workshops u.a. zum Thema Relationalität und Zeitlichkeit. Weitere Informationen finden Sie unter den jeweiligen Veranstaltungen.

Neu im Team: Das GRK begrüßt neue Post-Docs

Seit Oktober 2021 sind Dr.in Maria Keil und Dr. Kevin Stützel als wissenschaftliche Mitarbeiter*in im Graduiertenkolleg Doing Transitions beschäftigt. 

Maria Keil widmet sich am Standort Tübingen in ihrer Forschung einerseits der quantitativen Erforschung von sozialer Selektivität in der Soziologie und der Prekarisierung des akademischen Arbeitsmarktes. Andererseits verfolgt sie innerhalb des Graduiertenkollegs „Doing Transitions“ eine ethnografische Längsschnittstudie zur sozialen Positionierung und symbolischen Grenzziehungen von Jugendlichen im transitorischen Nexus von Schule, Beruf, Familie und Peers.

Kevin Stützel verfolgt am Standort Frankfurt/Main folgende Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Methodologie rekonstruktiver Sozialforschung, Männlichkeits- und Geschlechterforschung, Neonazismusforschung, Professions- und Professionalisierungsforschung, Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit.

Herzlich Willkommen im Doing Transition-Team Ihr Beiden!

Doing Transitions startet in die 2. Förderphase

Am 1. Juli 2021 startete das GRK in die 2. Förderphase, in der bis Ende 2025 weitere Dimensionen der Hervorbringung von Übergängen untersucht werden, darunter:

  • das Zusammenwirken der Übergänge mehrerer Personen (z. B., wenn der Jobwechsel eines Elternteils den Umzug der Familie und den Schulwechsel der Kinder nach sich zieht),
  • die Zeitlichkeit von Übergängen (wobei der institutionell und der subjektiv ‚richtige‘ Zeitpunkt für einen Übergang sich oft unterscheiden),
  • die Materialität von Übergängen (wenn etwa die Berufswahlsoftware der Berufsberatung den passenden Beruf vorschlägt oder Körperimplantate nicht nur Krankheiten bekämpfen, sondern auch Identitäten verändern).

Weitere Informationen zum Forschungsprogramm, Qualifzierungskonzept und den Promotions- und Post-Doc-Projekten des Graduiertenkollegs finden Sie unter ‚Forschung & Ausbildung‘ 

Ausgezeichnet: Dr. Andrea Pohling erhält Dissertationspreis

Für Ihre Arbeit zu Artikulationen Sexueller Gewalt erhielt unsere GRK-Alumna Anfang Juni 2021 den Wilhelm-Bender-Dissertationspreis. Dieser ehrt herausragende Leistungen junger Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen und wird jährlich vom Vorsitzenden der Freundesvereinigung, Prof. Dr. Wilhelm Bender, gestiftet. Der Preis ist mit 5.000,- Euro dotiert. Herzlichen Glückwunsch, liebe Andrea!